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Quereinstieg in den Pfarrdienst

#DerBeruf

Noch mal neu und alles anders: Viele Menschen entdecken erst später im Leben ihre Berufung zur Pfarrerin oder zum Pfarrer. Ihnen wird der Quereinstieg mit einem berufsbegleitenden Theologiestudium ermöglicht. 

Die Option zum Quereinstieg in den Pfarrdienst bietet die Theologische Fakultät der Philipps-Universität Marburg. Seit 2007 kann man dort den dreijährigen berufsbegleitenden und kostenpflichtigen Masterstudiengang »Evangelische Theologie« absolvieren. Vorausgesetzt wird: die Mitgliedschaft in einer evangelischen oder einer der ÖRK-Mitgliedskirchen, fünf Jahre Berufserfahrung (ehrenamtliche oder Familienarbeit können nach Prüfung anerkannt werden) und ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium mit Bachelorgrad oder eines gleichwertigen Hochschul- oder Fachhochschulstudiums, egal in welchem Fach. Außerdem muss eine Eignungsprüfung bestanden werden, die einen Bibelkundeteil und ein Essay zu einer theologischen Frage umfasst. Pro Jahrgang werden ca. 25 heißbegehrte Plätze angeboten. Wer angenommen wird, kommt in eine verlässliche Lerngruppe, die sich während der drei Studienjahre zu Präsenzwochenenden und Studienwochen im Predigerseminar Hofgeismar trifft. Fast alle Module sind interdisziplinär angelegt. Der nächste Studienbeginn ist im April 2019.

Die Universität Heidelberg hat 2013 damit nachgezogen. Auch hier kann seitdem berufsbegleitend Evangelische Theologie studiert werden. Der Studiengang richtet sich an Menschen mit mindestens sieben Jahren Berufserfahrung und einem abgeschlossenen Hochschulstudium. Anders als in Marburg können Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger in Heidelberg in jedem Semester beginnen und zwischen Teilzeit- und Vollzeitstudium wählen. Vorausgesetzt werden das Hebraicum und Griechischkenntnisse sowie das Biblicum, diese Qualifikationen können aber auch nachgeholt werden.

Die Studienzeit des Masterstudiengangs ist gegenüber dem grundständigen Theologiestudium, das fünf bis sechs Jahre dauert, erheblich reduziert. Berufsbegleitend dauert er mindestens sechs, in Vollzeit vier Semester.
Wer den Quereinstieg ins Pfarramt wählt, sollte sich auch über die zusätzlichen Belastungen im Klaren sein: Von den Studierenden wird die verpflichtende Teilnahme in den Präsenzphasen und die Bereitschaft zum Eigenstudium (circa 20 Stunden pro Woche) erwartet. Die Studiengebühren in Marburg belaufen sich auf 750 €. Dazu kommt pro Semester ein Beitrag von rund 320 € sowie Unterbringungs- und Verpflegungskosten in Hofgeismar. In Heidelberg betragen die Studiengebühren für den Vollzeitstudiengang 850 € und für den Teilzeitstudiengang 425 €. Auch hier kommen je nach Wohnort Fahrtkosten hinzu.

Mit dem abgeschlossenen Masterstudium sind die Absolventinnen und Absolventen berechtigt, in den Vorbereitungsdienst (Vikariat) zu wechseln.

Prüfungsordnung für den Studiengang Evangelische Theologie mit dem Abschluss „Master of Theology“ (M.Th.) der Philipps-Universität Marburg

Prüfungs- und Studienordnung der Universität Heidelberg für den Masterstudiengang (M.A.) Evangelische Theologie

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Quereinstieg in den Pfarrdienst

Noch mal neu und alles anders: Viele Menschen entdecken erst später im Leben ihre Berufung zur Pfarrerin oder zum Pfarrer. Ihnen wird der Quereinstieg mit einem berufsbegleitenden Theologiestudium ermöglicht. 

Die Option zum Quereinstieg in den Pfarrdienst bietet die Theologische Fakultät der Philipps-Universität Marburg. Seit 2007 kann man dort den dreijährigen berufsbegleitenden und kostenpflichtigen Masterstudiengang »Evangelische Theologie« absolvieren. Vorausgesetzt wird: die Mitgliedschaft in einer evangelischen oder einer der ÖRK-Mitgliedskirchen, fünf Jahre Berufserfahrung (ehrenamtliche oder Familienarbeit können nach Prüfung anerkannt werden) und ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium mit Bachelorgrad oder eines gleichwertigen Hochschul- oder Fachhochschulstudiums, egal in welchem Fach. Außerdem muss eine Eignungsprüfung bestanden werden, die einen Bibelkundeteil und ein Essay zu einer theologischen Frage umfasst. Pro Jahrgang werden ca. 25 heißbegehrte Plätze angeboten. Wer angenommen wird, kommt in eine verlässliche Lerngruppe, die sich während der drei Studienjahre zu Präsenzwochenenden und Studienwochen im Predigerseminar Hofgeismar trifft. Fast alle Module sind interdisziplinär angelegt. Der nächste Studienbeginn ist im April 2019.

Die Universität Heidelberg hat 2013 damit nachgezogen. Auch hier kann seitdem berufsbegleitend Evangelische Theologie studiert werden. Der Studiengang richtet sich an Menschen mit mindestens sieben Jahren Berufserfahrung und einem abgeschlossenen Hochschulstudium. Anders als in Marburg können Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger in Heidelberg in jedem Semester beginnen und zwischen Teilzeit- und Vollzeitstudium wählen. Vorausgesetzt werden das Hebraicum und Griechischkenntnisse sowie das Biblicum, diese Qualifikationen können aber auch nachgeholt werden.

Die Studienzeit des Masterstudiengangs ist gegenüber dem grundständigen Theologiestudium, das fünf bis sechs Jahre dauert, erheblich reduziert. Berufsbegleitend dauert er mindestens sechs, in Vollzeit vier Semester.
Wer den Quereinstieg ins Pfarramt wählt, sollte sich auch über die zusätzlichen Belastungen im Klaren sein: Von den Studierenden wird die verpflichtende Teilnahme in den Präsenzphasen und die Bereitschaft zum Eigenstudium (circa 20 Stunden pro Woche) erwartet. Die Studiengebühren in Marburg belaufen sich auf 750 €. Dazu kommt pro Semester ein Beitrag von rund 320 € sowie Unterbringungs- und Verpflegungskosten in Hofgeismar. In Heidelberg betragen die Studiengebühren für den Vollzeitstudiengang 850 € und für den Teilzeitstudiengang 425 €. Auch hier kommen je nach Wohnort Fahrtkosten hinzu.

Mit dem abgeschlossenen Masterstudium sind die Absolventinnen und Absolventen berechtigt, in den Vorbereitungsdienst (Vikariat) zu wechseln.

Prüfungsordnung für den Studiengang Evangelische Theologie mit dem Abschluss „Master of Theology“ (M.Th.) der Philipps-Universität Marburg

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