Verträumt blickende Frau, Präsentische Eschatologie

Präsentische Eschatologie

#GeistlicheKuriositäten

​ Jetzt und doch noch nicht

In so manch einer langweiligen Unterrichtsstunde schweifen deine Gedanken bestimmt schon mal ab, und in deinem Kopf formen sich Bilder von Freizeit und Freiheit. Die Vorstellungen werden so plastisch, dass sich das ersehnte Ereignis schon jetzt im Klassenzimmer andeutet. Heimlich googelst du den Newsfeed von Steam oder planst in der WhatsApp-Gruppe schon mal im Voraus den restlichen Tag. So ähnlich funktioniert präsentische Eschatologie.

Präsentisch heißt "das Jetzt betreffend", und Eschatologie ist die Lehre von „den letzten Dingen“. Einfach gesagt heißt dann präsentische Eschatologie: jetzt und doch noch nicht. Hinter dieser Idee steckt natürlich mal wieder eine Aussage Jesu. Als er gefragt wurde, wie das mit dem kommenden Reich Gottes wird (also die Zeit, in der Gott das Steuer in die Hand nimmt und sich alles zum Guten wendet), antwortete er sinngemäß: "Wieso wird? Es ist schon da" (Lukas 17,20-21). Allen Beteiligten war klar, dass das so nicht ganz stimmt. Verwirrt? Dann herzlich willkommen in der Welt der Theologie.

Mit der präsentischen Eschatologie hat Jesus etwas ganz Fabelhaftes entdeckt, denn sie gibt einem Mut, sich an Stellen einzusetzen, die wenig Beachtung oder persönlichen Gewinn einbringen. Und sie gibt einem Kraft, dies auch weiter zu tun, auch wenn es so aussieht, als ob das Böse das Gute immer wieder einholt.

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In so manch einer langweiligen Unterrichtsstunde schweifen deine Gedanken bestimmt schon mal ab, und in deinem Kopf formen sich Bilder von Freizeit und Freiheit. Die Vorstellungen werden so plastisch, dass sich das ersehnte Ereignis schon jetzt im Klassenzimmer andeutet. Heimlich googelst du den Newsfeed von Steam oder planst in der WhatsApp-Gruppe schon mal im Voraus den restlichen Tag. So ähnlich funktioniert präsentische Eschatologie.

Präsentisch heißt "das Jetzt betreffend", und Eschatologie ist die Lehre von „den letzten Dingen“. Einfach gesagt heißt dann präsentische Eschatologie: jetzt und doch noch nicht. Hinter dieser Idee steckt natürlich mal wieder eine Aussage Jesu. Als er gefragt wurde, wie das mit dem kommenden Reich Gottes wird (also die Zeit, in der Gott das Steuer in die Hand nimmt und sich alles zum Guten wendet), antwortete er sinngemäß: "Wieso wird? Es ist schon da" (Lukas 17,20-21). Allen Beteiligten war klar, dass das so nicht ganz stimmt. Verwirrt? Dann herzlich willkommen in der Welt der Theologie.

Mit der präsentischen Eschatologie hat Jesus etwas ganz Fabelhaftes entdeckt, denn sie gibt einem Mut, sich an Stellen einzusetzen, die wenig Beachtung oder persönlichen Gewinn einbringen. Und sie gibt einem Kraft, dies auch weiter zu tun, auch wenn es so aussieht, als ob das Böse das Gute immer wieder einholt.

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