Schlafender Mann auf Wiese, ​Menschen­freund­licher Gott

​Menschen­freund­licher Gott

#GeistlicheKuriositäten

​Wortschöpfung: deutlich und liebevoll

Der Höhepunkt eines Gottesdienstes ist nicht nur inhaltlich die Predigt. Hier lohnt es sich durchaus genau zuzuhören, denn Pfarrerinnen und auch Pfarrer haben eine besondere Liebe zur Ausdruckstiefe und Vielschichtigkeit der deutschen Sprache.

Wer so mit Wörtern jongliert, dem passiert es schon einmal, dass einige der besonders durchdachten Wortschöpfungen leider auch manchmal ein bisschen unhandlich ausfallen. Einer dieser Kandidaten ist "der menschenfreundliche Gott", gern im Gebet oder im Rahmen der Liturgie verwendet. Damit ist nicht gemeint, wie man annehmen könnte, dass Gott maximal so freundlich ist, wie es für einen Menschen möglich ist, sondern, dass Gott allen Menschen gegenüber freundlich und wohlgesonnen ist.

Die Formulierung entstand aus der richtigen Beobachtung, dass das Wort "Gott" längst nicht mehr nur positive Assoziationen hervorruft. Um sich also von einem autoritären, unsympathischen Gottesbild zu distanzieren, wurde dieser liebevoll klingende Begriff erschaffen.

 

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Die Formulierung entstand aus der richtigen Beobachtung, dass das Wort "Gott" längst nicht mehr nur positive Assoziationen hervorruft. Um sich also von einem autoritären, unsympathischen Gottesbild zu distanzieren, wurde dieser liebevoll klingende Begriff erschaffen.

 

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